Von der Theorie zur Anwendung – Web3 als Chance für die Energiebranche
Studie beleuchtet Potenzial von Web3-Technologien
Die Studie „EnerWeb3“ zeigt, dass Web3-Anwendungen im Energiesektor bisher vor allem auf Bereitstellung, Handel und Management von Flexibilitäten ausgerichtet sind. Darüber hinaus bieten sie in Bereichen wie Netzmanagement und Marktkommunikation Potenzial, um Marktakteure, Assets und Daten sicher zu koordinieren. Besonders relevant werden Web3-Technologien dort, wo sektorenübergreifende Datenflüsse nötig sind und Identitäten sowie Marktmechanismen transparent, nachvollziehbar und interoperabel gestaltet werden müssen.
Sandboxes und Web3-Technologien
Web3-Technologien können im Energiesektor zunächst in „Sandboxes“ getestet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten koordiniert in Gesetzgebung und technische Standards einfließen. Gemeinsam mit relevanten Stakeholdern ist ein Zielbild für den gewünschten Grad an Zentralisierung oder Dezentralisierung zu entwickeln. Darauf aufbauend können Investitionen und Regulierungen gezielt ausgerichtet werden. Zudem sind jene Bereiche zu identifizieren, in denen verteilte Architekturen besondere Vorteile wie stärkere Governance und höhere Ausfallsicherheit bieten.
